Genüssliches vegan nachkochen

Genüssliches vegan nachkochen

Fast alle, die sich heute vegetarisch oder vegan ernähren, haben bis vor einigen Jahren noch (fast) alles gegessen. Ob das nun der Sonntagsbraten bei den Großeltern war oder die Eierschecke bei der Tante. Man denkt zurück an das Grillfleisch bei den Gartenfeiern der Eltern oder den köstlichen Apfelkuchen beim Ferienaufenthalt im hotel engelberg, der mit Sahne serviert zum Niederknien lecker war.

Dies alles sind Gerichte, die man nicht essen kann, wenn man sich vegan ernährt. Das heißt aber nicht, dass man auf diese Erinnerungen und geschmacklichen Hochgenüsse verzichten muss. Denn vieles lässt sich durch vegane Komponenten ersetzen.

Wir wollen hier nicht komplette vegane Rezepte präsentieren, sondern Tipps dazu geben, wie man herkömmliche Rezepte abändern kann. Dann schmecken die Gerichte so lecker, dass es auch dem überzeugtesten Fleischesser egal ist, wenn sie tierlos sind.

Apfelstreuselkuchen mit Hefe vegan

Für einen leckeren Apfelstreuselkuchen kann man sich zunächst ein Rezept aussuchen, in dem keine Eier verwendet werden. Alternativ kann man pro Ei auch einen Esslöffel Apfelmus verwenden. Das ist sehr geschmacksneutral. Die angegebene Butter wird durch Margarine ersetzt. Hier muss man darauf achten, dass die Margarine zum Backen genutzt werden kann. Die Milch wird gegen Sojamilch getauscht. Soja-Vanille-Milch gibt einen leichten Vanille-Touch im Hefeteig. Die Streusel werden ebenfalls mit Margarine hergestellt. Beim Kneten wird die Margarine schnell zu weich, deshalb sollte man den Streuselteig immer wieder in den Kühlschrank stellen. Zwar schmelzen die Streusel beim Backen sehr, aber sie schmecken fantastisch.

Mariniert und gegrillt

Grillfleisch hat den großen Vorteil, dass es schon reichlich Fett mitbringt, das als Trägerstoff die Kombination von Fleisch, Rauch und Gewürzen auf der Zunge zergehen lässt. Legt man Gemüse oder anderes Gut auf den Grill, muss man also entsprechend für Fett sorgen, das diesen Job übernimmt. Hier ist es gleich, ob man Tofu, Zucchini, Paprika, Aubergine oder Pilze als Grundlage nimmt: Mit einer würzigen Marinade, die wenigstens eine Stunde auf das Grillgut einwirken kann, hat man schon viel erreicht. Danach kann man die Grillstücke noch in Öl wenden und auf den Grill legen. Mit ein wenig Kräuteröl vor dem Wenden bestreichen. Auch Brot eignet sich gut zum Grillen. Legt man die Brotscheiben eine Stunde in gewürztes Öl ein und bräunt sie dann von beiden Seiten auf dem Grill, hat man eine leckere Beilage für die Grillstücke und einen bunten Salat.

Einfach zubereitet, zum Fingerlecken!

Es soll schnell gehen, aber bunt, gesund und vegan sein? Statt Fleisch oder Käse oder eine Pizza schnell in den Ofen zu schieben, kann ein Backblech mit verschiedenen Gemüsen eine tolle Sache sein. Zunächst ölt man das Backblech ein. Dann belegt man das Blech mit verschiedensten Gemüsen, die man vorher in Scheiben geschnitten hat, wie Zwiebeln, grüne, rote, gelbe Paprika, Kürbis, Süßkartoffeln, Möhren oder Kartoffeln. Weniger ist hier meist mehr, damit es kein undefinierbares Geschmacks-Mischmasch gibt. Ein wenig Gewürze, vielleicht einfach Kräuter der Provence darüber gestreut, und bei etwa 180° im Backofen garen, bis das Gemüse den richtigen Biss hat. Dazu kann man eine vegane Soße in der Pfanne anrühren oder vor dem Servieren veganen Käse drüberstreuen.

Es gibt viele Möglichkeiten, vegan zu kochen, ohne dass etwas fehlt. Einfach ausprobieren!

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