
Vegan von salzig bis süß
Vegan ist nur etwas für Veganer, könnte man meinen.
Dabei ist vegan einfach nur alles, was rein pflanzlicher Herkunft ist und von allen Menschen konsumiert wird, von Kartoffeln bis Marzipan.
Auf die Zutaten kommt es an
Viele Rezepte, auch aus der traditionellen Küche, lassen sich mit einfachen Mitteln veganisieren. Dabei sind heutzutage die Zutaten längst nicht mehr nur in speziellen Geschäften, sondern in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden.
Pflanzenmargarine statt Butter, Sojasahne und –milch statt Kuhmilchprodukten, Agaven- oder Ahornsirup statt Honig, und schon ist das Menü vegan.
Selbst Eier, die vor allem beim Backen eine große Rolle spielen, können mit etwas Übung ersetzt werden. Wer nur die Bindefähigkeit benötigt, wie zum Beispiel beim Omelett, kann durch mit Wasser verrührtes Kichererbsenmehl wunderbare Ergebnisse erzielen. In Süßspeisen, bei denen die Bindung geschmacklich neutral sein soll, kann man statt Ei eine Mischung aus Mehl, Öl, Wasser und Backpulver verwenden. Oder gleich eine zerdrückte Banane oder Apfelmus nehmen, um die natürliche Süße zu nutzen.
Für Fortgeschrittene
Bei besonderen Anlässen, wenn man zum Beispiel mit https://www.deinetorte.de/ für Geburtstag oder Hochzeit plant, ist es ratsam, auf erfahrene Hilfe zurückzugreifen, denn da spielen auch die Haltbarkeit bei unter Umständen längerem Ausstellen in Raumtemperatur oder dekorative Raffinesse eine Rolle.
Etwas spezieller wird es auch im Bereich Fleischersatz.Auf keinen Fall ist vegan essen ein Verzicht oder eine Reduzierung auf Nudeln mit Tomatensauce oder gar die oft zitierten „Gras und Steine“. Viele Veganer haben vor ihrer bewussten Änderung der Essgewohnheiten gern Fleisch gegessen, und die Umstellung kann gerade in der Anfangszeit zu Heißhungerattacken auf Deftiges führen.
Nun gibt es heute in vielen Läden bereits vegane Burger oder Würstchen zu kaufen, doch ist deren geschmackliche Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht immer positiv zu bewerten.
Heute gibt es Kartoffeln, Möhren und …?
Ein häufig genutzter Bestandteil der veganen Fleischersatz-Küche ist das Gluten, das durch Auswaschen der Stärke und übrigen löslichen Bestandteile vieler Getreidearten entsteht. Mit Wasser vermischt, wird es zu einer gummiartigen Substanz, die durch längeres Kochen oder Backen auflockert und beliebig gewürzt werden kann. Dieses als Seitan bezeichnete Ergebnis ist brat- und frittierbar und wird in der veganen Küche nicht nur als Proteinquelle, sondern auch geschmacklich als Fleischersatz genutzt und ist selbst von überzeugten Fleischessern oft kaum vom Original zu unterscheiden.
Eine besondere Rolle spielen in der veganen Küche die Hülsenfrüchte. Aus Linsen oder Kichererbsen lassen sich nicht nur nahrhafte und leckere Eintöpfe zaubern, sondern ganz urige Burger, die auf jeder Party oder beim Grillfest der Renner sind.
Grundrezept für vegane Burger
Gekochte Linsen, gebratene Zwiebeln, etwas Reis, rote Beete aus dem Glas, Gewürze und Paniermehl vermischen, formen und braten, und schon hat man eine beliebig erweiterbare Basis für diesen Inbegriff des fast food. Aufgrund der fehlenden tierischen Zutaten sind diese Burger lange haltbar, wunderbar einzufrieren und ihre Zubereitung ein lehrreicher Spaß für zu Hause, um Kindern oder einfach Anfängern der veganen Küche ein schmackhaftes Aha-Erlebnis zu bereiten.